Fachbereich 1 Landwirtschaft, Ökotrophologie und Landschaftsentwicklung
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Information der Anwohnerinnen und Anwohner

Ein zentrales Anliegen des Projektes ist es, die regionale Bevölkerung über das Projekt zu informieren und in die Maßnahmenumsetzung einzubeziehen. Deshalb wurden die Bürgerinnen und Bürger der angrenzenden Gemeinden noch vor Einrichtung der Weidefläche in Gemeinde- und Bürgerversammlungen über die Zielstellungen und die Umsetzung des Projektes informiert. Seitdem werden in regelmäßigen Abständen Exkursionen und Vorträge durchgeführt, auf dem sowohl das Konzept der extensiven Ganzjahresstandweide mit Robustrassen, die naturräumliche Ausstattung und die wissenschaftlichen Begleituntersuchungen erläutert und zur Diskussion gestellt werden. Darüber hinaus werden Umweltbildungsangebote und Vermarktungsstrategien erarbeitet.

 

Informationsflyer Oranienbaumer Heide

 

 

 



Vorstellung der Ergebnisse der wissenschaftlichen Projektbegleitung

 

Am 12.10.2011 werden die Projektergebnisse in Oranienbaum vorgestellt. Im Anschluss an die Vorträge findet eine Exkursion in das Projektgebiet statt.


Programm und Anmeldung Abschlusspräsentation

 

Am 17.03.2010 wurden auf der Tagung "Strategien zum Erhalt und zur Entwicklung von FFH-Offenlandlebensräumen auf ehemaligen Truppenübungsplätzen" die bislang vorliegenden Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleituntersuchungen in der Oranienbaumer Heide sowie weitere Projekte zur Offenhaltung von FFH-Lebensräumen vorgestellt.

 

Tagungsprogramm

Tagungsbeiträge

 

 


Regionaler Erfahrungsaustausch zur Erhaltung östlicher Calluna-Heiden - IV

 

Am 31.08.2010 fand der "Regionale Erfahrungsaustausch zur Erhaltung östlicher Calluna-Heiden - IV" in Wittenberg mit anschließender Exkursion in die Glücksburger Heide statt. Der Workshop wurde von der Hochschule Anhalt (FH) und der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Wittenberg durchgeführt.

Tagungsprogramm

Tagungsbeiträge

 


Öffnung von Wanderwegen für Umweltbildung

 

Um mittelfristig eine Betretung des Gebietes sowohl unter Berücksichtigung der Kampfmittel-Gefahrenabwehrverordnung als auch den naturschutzfachlichen Rahmenbedingungen zu ermöglichen, wurde gemeinsam mit den Kommunen, den Naturschutzbehörden, den Ordnungsämtern und dem Eigentümer der Fläche ein abgestimmtes Wegekonzept erarbeitet. Im Februar 2011 wurde auf diesen Wegeverbindungen eine Munitionssondierung durchgeführt. Auf dieser Grundlage wird durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt die Munitionsbergung im Herbst 2011 auf insgeamt 12 km finanziert, um eine Herausnahme der abgestimmten Wegeverbindungen in der Oranienbaumer Heide aus der Kampfmittel-Gefahrenabwehrverordnung zu ermöglichen.

 


Einbindung in überregionale Netzwerke

 

Eine überregionale Einbindung des Projektes in der Oranienbaumer Heide erfolgt über das von der Naturstiftung David koordinierte Projekt "Patenschaften für national bedeutsame Naturschutzflächen". In diesem Zusammenhang hat die Hochschule Anhalt (FH) eine Patenschaft für die Oranienbaumer Heide übernommen.