Die Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit im Landschaftsplanungsprozess

 

Vor allem auf der kommunalen Ebene besteht die Möglichkeit sich besonders intensiv am Landschaftsplanungsverfahren zu beteiligen, aufgrund der kommunalen Selbstverwaltung bzw. Planungshoheit der Gemeinden. Damit die Öffentlichkeit überhaupt daran teilnehmen kann, muss sie über Einzelheiten der Planung informiert werden. Das kann erfolgen durch:

*  Faltblätter, Informationsbriefe, Bürgerbriefe,

*  Pressemitteilungen (z.B. im Amtsblatt),

*  Zeitung, Radio, Fernsehen,

*  CD-ROM, Internet.

Zusätzlich sollte man darauf hinweisen, wie wichtig die Beteiligung der Öffentlichkeit ist und eine besondere Mitwirkung am Planungsprozess erforderlich ist.

Um den Leuten vorstellbar zu machen, welche Vorteile bei der Anwendung der Landschaftsplanung für die Gemeinde entstehen können und damit die Beteiligung am Landschaftsplanungsverfahren möglichst maximal wird, sollten auch:

*  Öffentliche Darstellungen,

*  Ortsbegehungen

von beispielhaften Naturschutz- und Landschaftspflegemaßnahmen, oder:

*  Besichtigungen,

*  Informationsfahrten

zu beispielhaft umgesetzten Maßnahmen in anderen Gemeinden unternommen werden. Auch:

*  Versammlungen oder öffentlichen Informationsveranstaltungen

können den Leuten verständlich machen, dass jeder einzelne einen Beitrag zur Umweltentwicklung leisten kann. Auf diese Weise kann ein offener Meinungs-, Diskussions- und Informationsaustausch erfolgen und der Entscheidungsprozeß wird beschleunigt.