Ziele der Landschaftsplanung

 

 

Das oberste Ziel der Landschaftsplanung leitet sich aus dem § 1 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) ab und gibt den Rahmen für die Ziele der Landschaftsplanung vor. Dort lautet es: „Natur und Landschaft sind....im besiedelten und unbesiedelten Bereich so zu schützen, zu pflegen, zu entwickeln und soweit erforderlich, wiederherzustellen, dass

  1. die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes (Ökosystemschutz),
  2. die Regenerationsfähigkeit und nachhaltige Nutzungsfähigkeit der Naturgüter (Ressourcenschutz),
  3. die Tier- und Pflanzenwelt einschließlich ihrer Lebensstätten und Lebensräume (Arten- und Biotopschutz) sowie
  4. die Vielfalt, Eigenart und Schönheit sowie der Erholungswert von Natur und Landschaft (Vorsorge für die Erholung in Natur und Landschaft)

auf Dauer gesichert sind.“

 

Die Landschaftsplanung stellt demnach flächendeckend die überörtlichen / örtlichen Maßnahmen und Erfordernisse zur Verwirklichung der Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege dar, die daraufhin umgesetzt werden. Letztgenanntes erfolgt auf den unterschiedlichen Planungsebenen hinsichtlich der jeweiligen Spezifik des Planungsgebietes.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: verändert nach Riedel, W. & H. Lange (2002): Landschaftsplanung. – 2. Aufl., Berlin, Heidelberg